it-sa 2017: Das bewegt die Branche

Cybersecurity ist so relevant wie nie. Das zeigt unter anderem das enorme Interesse an der it-sa, der größten europäischen Fachmesse zum Thema. 26 Prozent mehr Besucher als 2016 konnte die Messe in diesem Jahr verzeichnen. Die wichtigsten Zitate und Fakten im Kurzüberblick.

Prall gefüllt waren sie, die Gänge, Stände und Bühnen der it-sa 2017. Von den 630 Ausstellern nutzen viele die Chance, das Thema DSGVO (engl. GDPR) voranzutreiben. Von der verschärften Datenschutz-Verordnung, die nächstes Jahr in Kraft tritt, erhoffen sie sich gute Geschäfte. Schließlich müssten sich viele Unternehmen und Institutionen jetzt nach neuen Lösungen umsehen, um Compliance-konform zu bleiben.

Im Vordergrund standen in diesem Jahr aber weniger handfeste Produkte – von Ausnahmen wie der ersten BSI-zertifizierten externen Festplatte abgesehen. Stattdessen wollten zahlreiche IT-Security-Experten vor allem wachrütteln. Das Credo: Cybersicherheit dürfe nicht länger als notwendiges Übel gesehen werden, sondern als Chance.

49 Prozent der deutschen Internetnutzer ist in den letzten 12 Monaten Opfer von Computerkriminalität geworden.

– Repräsentative Studie der Bitkom

„Man kann kaum falscher liegen als Herr Oettinger. […] Wie schaffen wir es als Industrie, genug Druck auzuüben, dass sich endlich mal auf politischer Ebene etwas ändert? Wir können nicht glauben, dass wir die Digitalisierung stemmen, ohne dass im politischen Umfeld Menschen sind, die auch verstehen, um was es überhaupt geht.“

– Daniel Domscheit-Berg, Netzaktivist und ehemaliger WikiLeaks-Sprecher

65 Prozent der Unternehmen und Organisationen investieren erst, nachdem ein IT-Sicherheitsvorfall aufgetreten ist.

– it-sa Ausstellerstudie

„IT-Sicherheit ist die Voraussetzung einer Digitalisierung – nicht der Kostenfaktor.“

– Arne Schönbohm, Präsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Titelbild und Foto Daniel Domscheit-Berg: © NürnbergMesse

Foto Arne Schönbohm: © Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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