Karriereweg IT: Grenzen sind zum Überwinden da

Die kaufmännische Abteilung und die IT sind in der Regel strikt getrennt. Christopher Werner hat diese Grenze überschritten – und für seinen Erfolg gekämpft. Denn das IT-Wissen musste er sich nebenbei aneignen. Ohne seine Motivation und Eigeninitiative hätte er das nicht geschafft.

Ein Controller steckt noch immer in ihm, das weiß Christopher Werner. Der heutige Head of Operations Mobility ist vor elf Jahren von Berlin nach Bonn gezogen, um den Aufbau der BWI für das HERKULES-Projekt mitzugestalten. „Diese neue, große Aufgabe fand ich total interessant, ich mochte die Dynamik im Unternehmen. Und die IT-Branche hat mich sowieso fasziniert“, blickt Christopher Werner auf das Jahr 2007 zurück. Dass ihm Zahlen liegen, hatte er während seiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei Siemens festgestellt. Doch wie sein Weg bei der BWI aussehen würde, hat er damals noch nicht erahnen können.

Perspektive Führungskraft

„Ich habe als Junior-Controller im Unternehmen begonnen und mich Schritt für Schritt zum Senior-Controller entwickelt“, erzählt Werner. „Die Beschaffung von PCs und allem, was dazu gehört, lag in meiner Verantwortung. Dazu zählten auch Vertragsverhandlungen. So haben wir beispielsweise neun Monate lang die Preise und Lieferbedingungen für 350.000 Geräte mit dem Hersteller ausgehandelt.“ Controlling bedeutet auch Unternehmenssteuerung. Im Fall von Christopher Werner: Er lieferte die Kennzahlen, auf deren Basis die Abteilung „Cluster Client“, zuständig für PCs und deren Peripheriegeräte, arbeiten musste – und steuerte damit seinen Zuständigkeitsbereich. „Nach zehn Jahren hatte ich den Bereich Controlling gut durchdrungen und wollte etwas Neues angehen. Ich hatte Lust, meine gesammelten Erfahrungen in einen anderen Bereich einzubringen“, sagt der 33-Jährige. „Außerdem wollte ich mich schon immer zur Führungskraft entwickeln.“

„Ein Wechsel vom Controlling in die IT ist nur in wenigen Unternehmen möglich. Wenn überhaupt. Die BWI denkt hier sehr fortschrittlich.”

Christopher Werner

Die Chance bot sich ihm 2017, als die BWI die Mobiltelefonsparte für ihre Kunden ausbaute. Dadurch entstand der neue Bereich „Mobility“. Dort kümmern sich die Mitarbeiter um alle mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablets, aber auch um die Anbindung von PCs und Laptops, die nicht bei der BWI vor Ort im Einsatz sind. „Die wenigen Mobiltelefone, die die BWI vorher betreut hat, lagen in meinem Bereich. Deshalb kannte ich mich damit schon aus“, erklärt Werner. Doch die Abteilung bedeutete nicht nur Neuland für die BWI. Auch den gebürtigen Berliner stellte sie vor Herausforderungen: Er wechselte aus der vertrauten Welt der Zahlen in das unbekannte Gebiet der IT.

Christopher Werner beim Teambuilding - im Schloss.

„Anfangs schwebte vor allem eine Frage über meiner neuen Position: Schaffe ich es, mich in die technische Tiefe der IT-Materie einzuarbeiten?“, erzählt Christopher Werner. „Es hat Monate gedauert und es war ein hartes Stück Arbeit, die Bestandteile des Enterprise Mobility Managements und deren Wechselwirkungen mit der übrigen Unternehmens-IT zu verstehen. Aber durch das Bachelor-Studium Business Administration, das ich neben dem Job absolviert hatte, wusste ich: Ich kann mir auch neben dem Beruf noch neues Wissen aneignen.“

Auf Karrieremessen erklärt Werner interessierten Schülern und Studenten, warum er seinen Job liebt.

Entwicklung wird gefördert

Auch dank des Engagements seines ersten Chefs hat Christopher Werner sein Ziel erreicht: Führungskraft werden. Heute führt er als Head of Operations Mobility ein Team von fast 40 Mitarbeitern. Dafür ist der 33-Jährige viel unterwegs. Denn seine Mitarbeiter verteilen sich über fünf Standorte in ganz Deutschland. Sie alle betreuen den Betrieb der mobilen Endgeräte, verwalten Apps auf Smartphones und Tablets, greifen aus der Ferne auf Geräte zu, um sie zurückzusetzen und legen fest, welche Benutzergruppen Zugriff auf welche Daten haben. „Wir sorgen auch dafür, dass die Anbindung der Laptops immer funktioniert“, berichtet Werner. „Bundeswehr-Mitarbeiter, die im Homeoffice mit PC, Monitor, Drucker und Co. ausgestattet sind, wenden sich bei Problemen an uns und wir schauen aus der Ferne, wie wir das wieder zum Laufen bekommen.“ Diese Aufgaben übernehmen die Abteilungen „Remote Access Service“ und „Teleworker“, die beide Christopher Werner unterstehen.

„Ich weiß, dass ich bei der BWI etwas erreichen kann. Das spornt mich jeden Tag aufs Neue an.”

Christopher Werner

Was dem Wahl-Bonner an seiner Arbeit besonders gut gefällt? Dass die BWI ihm die Freiheit gewährt, eine Abteilung nach seinen eigenen Vorstellungen aufzubauen. „Der Umgang mit Menschen bedeutet mir ebenfalls sehr viel“, verrät Christopher Werner. „Ich möchte meine Mitarbeiter bestmöglich fördern und erarbeite deshalb gemeinsam mit ihnen einen individuellen Karriereplan. So bleiben sie langfristig motiviert und tragen zum Erfolg der BWI bei.“

Fotos: © privat

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