40.000 neue IT-Jobs: Wie Digitalisierung den Arbeitsmarkt pusht

Wer seine berufliche Zukunft in IT sieht, darf sich freuen: Laut einer aktuellen Bitkom-Prognose beschäftigt die Branche in Deutschland bis zum Jahresende voraussichtlich 1.174.000 Menschen. Das bedeutet ein Plus von rund 40.000 Jobs. Grund dafür ist vor allem der zunehmende Drang nach Digitalisierung.

Kaum eine andere Branche bietet derzeit so große berufliche Chancen wie die der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK). Der Markt soll in diesem Jahr um weitere 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro wachsen. Das prognostiziert ein Analysebericht des European Information Technology Observation (EITO), einem Gemeinschaftsprojekt der Bitkom Research GmbH und der Marktforschungsinstitute IDC und GfK.

Das Wachstum übertrifft alle Prognosen

Bereits 2018 war der Umsatz im ITK-Markt um 2,0 Prozent auf rund 166 Milliarden Euro angestiegen und hatte somit noch die Erwartungen der Bitkom (1,7 Prozent) übertroffen. „Die Digitalisierung treibt den Markt und ist ein Garant für mehr Arbeitsplätze“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Geschäfte von Software-Häusern und IT-Dienstleistern laufen besonders gut. In diesen Bereichen entstehen mit Abstand die meisten Jobs.“

„Die Digitalisierung ist ein zugkräftiger Job-Motor.“

Achim Berg, Präsident der Bitkom

Der Aufwärtstrend zeigt sich auch in der Telekommunikation. Nach Bitkom-Berechnungen setzt die Branche bis Jahresende 49,2 Milliarden Euro um. Dieses Jahr ist vor allem der Kampf der Kommunikationskonzerne um die neue Mobilfunkfrequenz 5G entscheidend: „Dadurch werden dem Markt voraussichtlich Milliarden entzogen, die für Investitionen in die Netze und ein noch dynamischeres Wachstum fehlen“, so Berg.

Die Unterhaltungselektronik schreibt dagegen schon im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen. „Der Markt für Consumer Electronics schrumpft, weil der Absatz zurückgeht“, erklärt der Bitkom-Chef. In Zahlen bedeute das für das Jahr 2019 einen Verlust von 5,0 Prozent auf 9 Milliarden Euro.

Die Informationstechnik bleibt Spitzenreiter

Das IT-Segment baut seine Bedeutung als größter Teilmarkt der Branche weiter aus. Am stärksten wächst der Bereich Software. Hier verzeichnet Bitkom ein Plus von 6,3 Prozent auf 26 Milliarden Euro. Die Informationstechnik sorgt nicht nur für Wirtschaftswachstum, sondern ist auch ein wichtiger Indikator für die Digitalisierung: „Die Digitalisierung ist in allen Branchen kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Must-do. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach IT-Beratern und Software-Anwendungen“, sagt Berg. So entwickelt sich auch der Markt für IT-Dienstleistungen aktuell überdurchschnittlich schnell, um 2,3 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. Wer sein Unternehmen, seine Produkte oder Wertschöpfungsnetze nicht auf das digitale Zeitalter ausrichtet, kann im Wettbewerb nicht mithalten.

„Es herrscht ein großer Mangel an IT-Spezialisten.“

Achim Berg, Präsident der Bitkom

Digital-Know-how ist das A und O

Die größte Herausforderung bleibt nach wie vor der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Denn auch wenn es Jobs im Überfluss gibt, dauert es laut Bitkom im Schnitt bis zu fünf Monate, eine vakante Stelle zu besetzen. „In der Bitkom-Branche sind in den vergangenen fünf Jahren mehr als 150.000 Jobs entstanden“, erklärt Berg. „Die Job-Bilanz könnte noch besser aussehen, gäbe es ausreichend Fachkräfte. In Zukunft wird sich dieses Problem weiter zuspitzen.“

Damit aus Einsteigern Experten werden, sind Führungskräfte gefordert, ihre Mitarbeiter kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei darf aber auch der Raum für eigene Ideen nicht fehlen. Nur mit Know-how können IT-Dienstleistungsunternehmen wie die BWI kompetenten Service garantieren. Bitkom-Präsident Berg ist überzeugt: „Mehr und bessere Aus- und Weiterbildung ist der Schlüssel zum digitalen Erfolg.“

Arbeit mit Zukunft

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Titelfoto: © scyther5/iStock
Grafik: Inhalt © Bitkom / Gestaltung © BWI